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HUHU

1F08 - Vom Teufel besessen

Im Fernsehen.

Ansager: Ihr Lieblingsprogramm, die Nachrichtenparade präsentiert Ihnen die Nachrichtenparade, Ihr Lieblingsprogramm! Wie berichten von den aktuellsten Ereignissen in aller Welt. Den neuesten Erfindungen. Und Hollywood. Was für eine Überraschung. Hier sehen wir Eddie Murphey, bevor er in die Maske geht.

Eddie Murphy: Hallo, Fans und Leute!

Sprecher: Springfield! Eine Stadt auf dem Weg zum Lob. Heute ist ein stolzer Tag. Denn Springfield wurde zu einer der 400 am schnellsten wachsenden Städten Amerikas erklärt. Warum auch nicht? Die Wirtschaft blüht. Der halbe Kontinent trägt Springfield Pantoffeln. Hier sehen wir die erste Amphibienfahrzeugfabrik unseres Staates. Nur immer heraus damit, Jungs! Die Stadt hat auch Berühmtheiten zu bieten. Jeder weiß, dass Professor Gummimaul aus Springfield stammt. So leistet jeder seinen Beitrag. Selbst dieser kleine Kerl mit seiner "Ich schaffe alles für Springfield"-Einstellung. Darum aufgepasst. Springfield ist eine Stadt, die wächst!



Die Straßen von Springfield vor vielen Jahren.

Grampa: So wie die Leute sich hier aufführen, könnte man meinen, die Straßen wären mit Gold gepflastert.

Jasper: Das sind sie doch!



Die Straßen von Springfield heute.

Penner: Habt ihr ein paar Pennies übrig, Freunde?

Abe: Ja! Aber die kriegst du nicht! Alle wollen immer irgendwas um sonst. Ha!

Die zwei gehen in eine Auffangstation für Obdachlose.

Abe: Ich bin alt. Zahlt mir gefälligst was!



Auf den Toiletten im AKW

Homer: Hey! Da ist etwas, das man nicht jeden Tag im Klo findet. Hat jemand seine Brille verloren? Letzter Aufruf! Oh!

Homer nimmt die Brille und setzt sie auf.

Homer: Die Summe der Quadratwurzeln der beiden Seiten eines gleichschenkligen Dreiecks entspricht der Quadratwurzel der verbliebenen Seite.

Unbekannter auf dem Klo: Das ist beim rechtwinkligen Dreieck, du Idiot!

Homer: Nein!



In Mr. Burns' Büro.

Burns: Vielen Dank für Ihren Besuch in unserem Kernkraftwerk, Dr. Kissinger.

Kissinger: Hat Spaß gemacht!

Smithers: Ich rufe an, sobald Ihre Brille auftaucht.

Kissinger: Hm. Tja. Ich hab' sie sicher im Wagen liegen lassen.

Kissinger, in Gedanken: "Niemand darf erfahren, dass sie mir ins Klo gefallen ist. Ausgerechnet mir, dem Mann, der die Pariser Friedenserklärung aufgesetzt hat.

Kissinger geht und Burns setzt sich in seinen Stuhl vor den Monitoren.

Smithers: Die Buchhaltung jammert, die Wirtschaftskrise hat uns schwer getroffen.

Burns: Das sind schwere Zeiten. Ich hab schon zwölf Rezensionen überlebt. Huch! Acht Börsencrashs und sechs Jahre Nixonomie. Dann überleb ich das auch!

Smithers: Trotzdem würde es nicht schaden, ein paar Angestellte zu entlassen.

Burns: Ja, sehr gut. Nichts wie weg mit dem, dem ,dem und dem!

Den Eierkopf sollten wir behalten. Man weiß nie, wann man ihn braucht.



Im Haus der Simpsons.

Lisa: Dad, man soll keine Brille tragen, die einem nicht verschrieben worden ist.

Homer sieht alles verschwommen und schaut auf Bart.

Homer: Lisa, nur weil du drei Meter groß bist, heißt das noch nicht, dass du mir Vorschriften machen darfst!

Bart: Ich bin Bart!

Lisa: Her damit!

Lisa nimmt ihm die Brille ab.



Im Fernsehen.

Scott Christian: Henry Kissinger wurde heute ins Krankenhaus eingeliefert, weil er gegen eine Mauer gelaufen ist. Wir schalten um zu Kent Brockman mit seinen schlimmen Wirtschaftsmeldungen.

Kent Brockman: Auch hier läuft es nicht mehr so fröhlich wie früher auf der Arbeitslosenmeldestelle. Arbeitslosigkeit ist nicht nur mehr den Philosophieabsolventen vorbehalten. Auch nützliche Wesen bekommen den Druck zu Spüren.

Barney: Seit nun schon sechs Jahren ist es mir nicht gelungen Arbeit zu finden.

Kent Brockman: Oh! Und welche Ausbildung haben Sie?

Barney: Über fünf Jahre Aufrupptanz und sechs Jahre Stepptanz.

Kent Brockman: Der wirtschaftliche Niedergang begann, als die Regierung Fort Springfield auflöste und damit dem Schnapshandel und der Prostitution den Todesstoß versetzte. Selbst auf die Gefahr hin, unpopulär zu werden, mach ich als Reporter Sie, die Zuschauer, für all das verantwortlich.



Im Bürgerversammlungshaus.

Quimby: Ich schlage vor, dass ich den Rest der Stadtkasse in eine aufstrebende Stadt mitnehme, um dort als Bürgermeister zu kandidieren. Sollte ich tatsächlich gewählt werden, lasse ich euch alle sofort nachkommen.

Er wird ausgebuht.

Lisa: Ich bitte um Verzeihung, Bürgermeister.

Quimby: Der Vorsitzende erteilt dem kleinen Mädchen mit dem Hoffnungsschimmer in den Augen das Wort.

Lisa: In dem Schwein hier sind 15 Dollar, die ich von meinem Taschengeld gespart hab.

Lisa gibt ihm ihr Sparschwein.

Lisa: Es ist nicht viel. Aber ich möchte gern helfen.

Quimby: Ooh! Die Summe brauche ich für den Gepäckträger am Flughafen.

Abe: Wisst Ihr, was diese Stadt groß gemacht hat? Unser guter alter Unternehmungsgeist! Mit einem bisschen Ellbogenfett kann man alle Probleme lösen. Also, lasst uns die Ärmel hochkrempeln und...

Er fängt an zu schnarchen.

Quimby: Aber Leute, ich darf doch bitten. Bleiben wir lieber auf dem Boden der Tatsachen.

Skinner: Ich hab Hemmungen, so etwas vorzuschlagen. Aber eine Reihe von Städten hat ihre Wirtschaft hoch gepeppelt mit - der Zulassung von Glücksspielen.

Die Menge ist erstaunt.

Skinner: Ein Teil der Einnahmen könnte zur Unterstützung unserer unterfinanzierten öffentlichen Schulen verwendet werden.

Patty: Ich muss sagen, das mit dem Glücksspiel gefällt mir!

Flanders: Und was meinen Sie dazu, Reverend?

Reverend Lovejoy: Na ja. Sobald etwas staatlich genehmigt ist, ist es nicht mehr unmoralisch.

Alle: Jaa!

Burns: Mit dem Bau eines Kasinos kann ich meinen Würgegriff um diese trostlose Stadt noch enger ziehen.

Alle: Jaa!

Barney rülpst.

Alle: Jaa!

Quimby: Letzte Frage! Gibt es irgendwelche Einwände?

Alle sehen Marge an.

Alle: Vielleicht Marge?

Marge: Ich bin davon überzeugt, dass es unserer Wirtschaft hilft.

Quimby: Ausgezeichnet! Statt aus dieser Stadt zu flüchten, bleibe ich hier und mäste mich Prozenten und Bestechungsfonds!

Alle: Jaa!

Alle stürmen aus dem Gebäude.

Marge: Das könnte ein Neubeginn für Springfield werden.

Homer: Und weist du auch, was das Beste daran ist? Wir haben der Jugend damit einen guten Dienst erwiesen.

Die Bürger feiern betrunken auf den Straßen Springfield.



Im Springfielder Hafen.

Quimby: Wir sind begeistert, dass Sie sich entschlossen haben, Ihr Kasino gleich an unserem Hafen zu errichten.

Burns: Ich werde die sorglosen Tage meiner Jugend auf dieser alten Promenade nie vergessen.

Mr. Burns erinnert sich an seine Jugend.

In seiner Erinnerung fäht Mr. Burns einem Mann mit einem Autoskooter immer wieder in die Beine

Mann: Ah! Sag' mal, willst du... Huch! Der junge Burns. Fahr nur weiter, mein Junge! Ah! Ah! Mein Bein ist fast ab! Verzeihen Sie! Aber wer sorgt jetzt für meine Kinder? Ah! Ah! Au!

Burns: Hi Hi Hi Hi Hi!

Zurück in der Gegenwart lacht Mr. Burns bis zum nächsten Tag über seine Erinnerung.



In Mr. Bürns' Büro.

Smithers betritt das Büro.

Burns Worüber hab' ich gerade gelacht? (schnauf, schnauf) Ja richtig. Über den verkrüppelten Iren. Ha! Ha! Ha!

Smithers: Sir, die Architekten sind da mit ein paar Modellen für Ihr Kasino.

Engländer: Gentlemen. Ich präsentiere Britannien. Glücksspiel mit dem glitzernden Glanz der britischen Inseln. Alle Tänzerinnen und Bedienungen sind echte Britinnen. Frisches Blut aus den Straßen von Sussex.

Engländerin: Einen frischen Drink, Gouverneur?

Burns: Haut ab!

Hippie: So. Das wäre echt geil. Das Glücksspiel im Grünen.

Burns: Verschwinde!

Hippie: Hey! Mach keinen Stress! Leise rieselt der Kalk.

Burns: Raus!

Cpt. McAllister: Also, ich brauche drei Schiffe und fünfzig kräftige Männer. Wir segeln ums Kap Horn und kommen mit Gewürzen und Seide zurück, wie Ihr es euch in euren Träumen nicht vorstellen könnt.

Burns: Ich will doch nur ein Kasino bauen.

Cpt. McAllister: Hrr! Geben Sie mir fünf Minuten!

Burns: Alles Idioten! Ich werde es selbst planen. Ich weiß, was den Leuten gefällt. Es muss Sexappeal haben und einen schicken Namen.

Das fertige Kasino wird eröffnet. Es heißt "Mr. Burns' Kasino" und zeigt eine große Statue mit Mr. Burns als Meerjungfrau.



Im Haus der Simpsons.

Lisa: Mom, wir starten einen Geographieumzug in der Schule und ich weiß nicht, als welcher Staat ich gehen soll.

Marge: Da das Glücksspiel bei uns nun offiziell erlaubt ist, geh' doch als Nevada.

Lisa: Nein! Bei Nevada wird mein Hintern zu dick!

Marge: Na schön. Warum gehst du dann nicht als Florida? ! Du süffelst Orangensaft und alle alten Leute mögen dich.

Lisa: Dad, was meinst du?

Homer: Pssst! Ich versuch', dem Baby beizubringen, wie man mit Karten spielt.

Marge: Wozu?

Homer: Ich hab' einen Job in Burns' Kasino. Wie du weißt, war es schon immer der Traum meines Lebens, Black Jack-Dealer zu werden.

Marge:Nein! Der Traum deines Lebens war, Kandidat in der Gongshow zu werden. Und den hast du dir vor 20 Jahren erfüllt. Weißt du noch?

Homer erinnert sich an seinen Auftritt gemeinsam mit Barney zurück.

Homer: Wir haben mehr Gongschläge gekriegt, als der Tanzroboter, der Feuer gefangen hat.



Im Kasino.

Gerry Cooney: Hallo! Ich bin der Ex-Schwergewichtsmeister Gerry Cooney. Willkommen in Mr. Burns' Kasino. Wenn ich irgendetwas tun kann, um Ihnen den Aufenthalt angenehmer zu machen, dann sagen Sie mir Bescheid!

Otto: Oh schön! Danke! Bis dann.

Gerry Cooney: Äh. Und vergessen Sie nicht, sich bei unserem VIP-Platin Klub einzuschreiben! Wegen des Sonder...

Otto: Hey! Pfoten weg! Verschwinde!

Otto schlägt Gerry ins Gesicht und Gerry geht zu Boden.



Homer, als Black Jack Dealer: Äh. Mal sehen.

Er legt nacheinander die Karten auf den Tisch.

Homer: 18 - 27 - 35 - Die Bank verliert. Da habt Ihr alle wieder gewonnen!

Alle Spieler klatschen.

Ein texanischer Spieler: Juhuu! Homer, ich schenk' dir meinen Hut. Der bringt Glück. Ich hab ihn an dem Tag getragen, als Kennedy ermordet wurde. Und er hat mir seit dem immer Glück gebracht.

Homer: Vielen Dank, Senator! Oh! Ich werd ja gleich schon abgelöst.

Ein anderer Dealer kommt und alle verlassen den Tisch.



Abe, beim Würfelspiel: Komm schon, du Glückssieben! Papa braucht ein paar neue Gamaschen. Und so ein bisschen Pinke Pinke kann man immer gebrauchen. Achtung süßes Leben, es geht los!

Apu: Jetzt würfeln Sie doch bitte endlich!

Abe: Hetz mich nicht. Ich hab' Arthritis.

Ein Mann: Darf ich den Gentleman auffordern zu würfeln?

Abe: Ja, ist ja gut, du Neunmalkluger.

Bevor er würfelt fallen ihm die Würfel aus der Hand.

Abe: Oh nein! Na so was. Ich hab' einen fallen lassen. Au! Der steckt in meinem Schuh.

Er rennt vom Tisch weg.

Abe: Ah! Ou! Iih! Au!



Eine Show im Kasino.

Gunter: Darf ich um Applaus bitten für Anastasia?! Ja, sie liebt das Showgeschäft. Hier ist es viel gemütlicher, als im Dschungel!

Der Tiger, Anastasia, erinnert sich.

Eine Szene im Dschungel, Anastasia schläft.

Ernst: Hey Tiger! Wach auf!

Anastasia wacht auf und wird sofort von einem Betäubungspfeil getroffen.

Zurück im Kasino geht Anastasia auf die zwei Schauspieler los und zerreist ihre Kleidung.



Bart spielt an einem einarmigen Banditen.

Bart: Juhuu! Jackpot!

Aufseher: Einen Moment! Bist du über 21?

Bart: Du etwa?

Aufseher: Ich bin nicht befugt, das zu beantworten.

Bart wird aus dem Kasino geschmissen.

Bart: Ach übrigens, eure Martinis sind ekelhaft!

Aufseher: Ja wirklich?! Was hast du denn vor? Ein eigenes Kasino eröffnen in deinem Baumhaus? Und dann lässt du all Deine Freunde rein?! Das würde ich zu gerne sehen. Ha Ha Ha!

Im Garten der Simpsons, vor dem Baumhaus, das Bart zu einem kleinen Kasino umgestaltet hat.

Bart, zu seinen Freunden die das Baumhaus betreten: Oh, ja! Ich wünsche euch viel Glück.

Aufseher: Der hat's mir wirklich gezeigt!



Im Kasino.

Marge: Hallo, Homie!

Homer: Hey, Marge! Nachdem du dich immer so gegen Glücksspiele gewehrt hast, muss es dir doch komisch vorkommen, in einem Kasino zu sein?!

Marge: Ich war für das Kasino!

Homer: Jetzt schlägt's aber 13! Ich erinnere mich an die Versammlung und ich hab' ein fotografisches Gedächtnis.

Homer erinnert sich an eine Szene, die so nie geschehen ist.

Marge: Die Zulassung von Glücksspielen ist der absolute Horror! Ein Spielkasino, nur über meine Leiche! Bla, bla, bla...

Ein Tintenfisch, reicht Homer ein Telefon: Für Sie. Der Präsident.

Homer: Ja, Hallo?!

Zurück in der Gegenwart im Kasino.

Homer: Dann hab' ich dem Präsidenten gesagt, jetzt passen Sie mal auf! Marge? Marge?

Marge findet 25 Cents.

Marge: Ich frage mich, ob es hier ein Fundbüro gibt! Ach, was solls.

Sie steckt den Quarter in einen Automaten und gewinnt einen Dollar.

Marge: Mmmhhhmmm!

Marge ist auf dem Weg das Kasino zu verlassen, entscheidet sich dann aber, wieder rein zu gehen.



In Barts Kasino.

Bart läuft herum und schaut was seine Freunde machen.

Bart: Na, wie geht's? Schön dich zu sehen! Empfehlung an Deine Freunde! Viel Glück! Und, wie läuft's? Oh, schick siehst du aus!

Milhouse, als Zauberer: Und nun, achtet auf die Zauberschachtel, wo ich jetzt die Katze - rein - stecke.

Die Katze wehrt sich, eine Katze unter seinem Hut erschrickt, wirft den Hut von sich und Milhouse fällt um.

Die Anwesenden klatschen.



Im Kasino.

Homer, wieder als Black Jack-Dealer: "Was? 21? Zählen Sie bitte die Karten noch mal zusammen! Los, machen Sie's noch mal!

Spieler:Nein! Da muss ich wohl oder übel Schluss machen!

Homer: Nein! Bitte, bitte, bitte, bitte!

Spieler: Tut mir leid, ich muss Streichhölzer zählen. Ich muss den Tisch verlassen.

Homer: Nein!

Der Spieler fängt an zu Schreien und sich auf den Kopf zu schlagen. Homer macht es ihm nach.



Im Büro des Kasinos.

Smithers: Seit der Kasinoeröffnung vor fünf Tagen haben Sie nicht mehr geschlafen, Sir.

Burns: Tja! Ich hab' eine Marktlücke entdeckt! Die Leute strömen rein, leeren ihre Taschen und schleichen sich wieder raus. Jetzt kann mich nichts mehr aufhalten! Außer ansteckende Mikrobazillen. Aber das werden wir zu verhindern wissen, Smithers!

Smithers: Ja! Äh! Natürlich, Sir!



Im Kasino.

Marge sitzt immernoch am Spielautomaten.

Maggies Schnuller fällt in einen Becher voller Münzen. Maggie will ihren Schnuller wieder haben und krabbelt der Besitzerin des Bechers hinterher. Maggie krabbelt auf den Würfeltisch.

Spieler: Oho! Ein Baby auf dem Spieltisch! Das bringt Glück, Leute!

Die Spieler am Tisch jubeln, allerdings wird nur eine zwei gewürfelt.

Croupier: Bedaure!

Maggie wird vom Tisch geräumt.



Dahergelaufener: Hui! Es ist bestimmt aufregend, in einem Kasino zu ackern.

Gunter: Ja!

Ernst: Wir geben eine Party heute abend, wenn du Lust hast?

Maggie sieht den Tiger und zieht an seiner Mähne. Der Tiger will sie erschlagen aber Barney rettet sie.

Barney: Hey, Marge! Du musst ein bisschen besser aufpassen. Dein kleiner Bart wäre fast von dem Pony aufgefressen worden.

Barney gibt Maggie wieder an Marge.

Marge: Oh! Ach du liebe Zeit. Vielen Dank, Barney! Das hätt ich mir bestimmt niemals verziehen. Jetzt bleibst du schön da sitzen, junge Dame!

Marge gibt Maggie einen neuen Schnuller.

Barney: Oh, nein! Das typische zwanghafte Verhalten. Das halt' ich nicht aus.

Barney sieht ein Tablett mit Bechern..

Barney: Uh! Wow! Freibier!

Ein Mann: Halt! Das sind meine Münzen.

Barney spuckt die Münzen nach und nach wieder aus.

Eine Frau: Der spuckt Geld, wie ein Automat!

Die Leute stürmen auf ihn und bedienen sich.



Auf der Bühne.

Krusty: Ich möchte kein heikles Thema ansprechen, aber reden wir über Herpes! - Herpes! Herpes! Bo, Perpes! Banana, Nana, Bo Perpes! Herpes! Ooh! Hey! Dieser Fleck auf Gorbatshovs Kopf. Das ist Herpes. Glaubt mir! Hat hier zufällig jemand Herpes? Hä? Hä? Ihr seit das mieseste Publikum, das ich je hatte.

Zuschauer: Und du bist der mieseste Komiker, den wir kennen!

Krusty: Gut! Dann werden wir uns eben die nächsten 90 Minuten schweigend gegenüber stehen.

Zuschauer: Von uns aus gern'!

Krusty: Ach!



Im Büro des Kasinos.

Mr. Burns desinfiziert die Überwachungsbildschirme.

Burns: Die sind alle mit widerlichen Mikroben überzogen, stimmts Smithers?

Smithers: Wieso? Was meinen Sie, Sir?

Burns sieht auf Smithers' Gesicht viele winzige Mikroben.

Burns: Iih!



Im Kasino.

Homer: Marge! Du hast auf mich gewartet?

Marge: Ach!

Homer: Komm, Marge! Gehen wir!

Marge: Geh vor! Ich komm nach.

Homer: Marge! Ich nehm' das Auto.

Marge: Ich geh' zu Fuß.

Homer: So spät durch diese schlimme Gegend?

Marge: Ja!

Homer: Marge.

Marge: Hau ab! Du bringst mir Pech.

Homer: Was? Jetzt versteh ich, was hier vorgeht. Du bist so böse, weil alle anderen hier in der Stadt das Glücksspiel lieben. Nur du nicht. Das find ich absolut traurig.

Homer geht allein nach Hause.



Später am Abend, selber Ort.

Smithers: Ähm!

Marge: Ja?!

Smithers: Verzeihung, Mam. Meinen Sie nicht, dass Sie genug gespielt haben?

Marge: Nein!

Smithers: Nichts für ungut! Wir sind verpflichtet, alle 75 Stunden nachzufragen. Bringt Ihnen noch einen Gratisdrink.



Im Haus der Simpsons.

Bart, Lisa und Maggie sitzen am Frühstücktisch.

Lisa: Habt Ihr nicht auch das Gefühl, dass diese Familie zerfällt?! Die ganze Woche haben wir nicht einmal mit Mom gegessen. Ganz zu schweigen von meinem Kostüm für den Geographieumzug.

Bart: Klappe zu, Schwesterchen! Ich muss für heute abend noch etwas buchen. Stell dir vor, der Lisa Minelly-Parodist war Lisa Minelly selber. Iih!

Homer schaut in den Kühlschrank.

Lisa: Es gibt leider nichts zum Frühstück!

Homer: Da muss man improvisieren, Lisa! Nelken, , ein tiefgekühlter Tortenboden. Mmhmm!

Lisa: Wahrscheinlich merkt Mom gar nicht, das sie uns fehlt! Wir sollten rüber zum Kasino gehen und es ihr sagen.

Homer:Ach komm, Lisa! Es gibt keinen Grund, ihr das zu...

Homer probiert einen Löffel seines Mixes.

Homer: Doch! Gut. Gehen wir rüber zu ihr!



Im Kasino.

Homer: Marge! Wir müssen mit dir reden. Du verbringst viel zu viel Zeit im Kasino. Ich glaube, du hast ein Problem.

Marge: Ich habe gestern Abend 60 Dollar gewonnen.

Homer reist ihr den Becher aus der Hand.

Homer: Juhuu! Problem gelöst.



Im Büro des Kasinos.

Burns: Smithers! Ich hab ein Flugzeug entworfen. Ich nenne es den Fichtenelch. Und es kann 200 Passagiere in 17 Minuten vom New Yorker Luftschifffahrtshafen nach belgisch Kongo bringen.

Smithers: Ein sehr hübsches Modell, Sir.

Burns: Ein Modell?



Im Schlafzimmer der Simpsons.

Homer liegt alleine im Bett.

Lisa: Mom!

Homer: Hey! Was? Lisa?! Was hast Du?

Lisa: Ach! Ich hatte einen furchtbaren Alptraum!

Homer: Ja, ja! Dann leg dich brav wieder hin und erzähl mir, was du geträumt hast!

Lisa: Ich weiß, es klingt albern. Aber ich hab' geträumt, dass der böse Buhmann hinter mir her war. Er hat sich versteckt und dann...

Homer, verängstigt: Aah! Der Buhmann?! Nagel die Fenster zu. Ich hol meine Flinte.

Homer stürmt in Barts Zimmer.

Homer: Bart! Ich will dich nicht erschrecken, aber es könnte ein Buhmann oder mehrere Buhmänner hier im Hause sein.

Bart: Aaaaaaaaah!

Marge fährt mit dem Auto vor und geht ins Haus. Homer zielt mit der Flinte auf sie.

Bart und Lisa: Och!

Marge: Was ist denn hier passiert?!

Homer: Nichts besonderes, Marge. Nur ein kleiner Zwischenfall mit dem Buhmann. Das wär alles nicht passiert, wenn du da gewesen wärst und mich daran gehindert hättest Dummheiten zu machen!

Marge: Ach! Das tut mir aufrichtig leid. Ich verbringe wirklich zu viel Zeit im Kasino. Von jetzt an werd' ich öfter hier sein.

Lisa: Hilfst du mir dann bei meinem Kostüm?

Marge: Natürlich, Schatz. Das versprech' ich dir!

Lisa: Danke, Mom.

Homer: Ach! Genau, wie im Fernsehen.

Homer stolpert über eine Kiste, daraufhin ist ein Lachen zu hören.



Am Springfielder Flughafen.

Bart hält ein Schild hoch mit der Aufschrift: Robert Goulet.

Robert Goulet: Hallo! Bist du vom Kasino?

Bart: Ich bin von einem Kasino.

Robert Goulet: Auch gut. Gehn wir!



Im Büro des Kasinos.

Smithers: Ich befürchte, Robert Goulet ist noch nicht eingetroffen, Sir.

Burns: Hmmm. OK. Beginnen Sie mit dem Auftauen von Jim Nabors.



Bart führt Robert Goulet zu seinem Kasino.

Robert Goulet: Sag mal, bist du sicher, dass das das Kasino ist? Ich werd lieber meinen Manager anrufen.

Nelson: Ihr Manager lässt ausrichten, Sie sollen die Klappe halten.

Robert Goulet: Das hat Vera gesagt?! Hm.

Er klettert ins Baumhaus.



Im Haus der Simpsons.

Lisa: Dad! Mom hat gesagt, sie würde mir bei meinem Kostüm helfen. Aber das hat sie nicht getan und heute abend ist der Umzug!

Homer: Lisa, Deine Mom liebt dich immer noch. Sie macht nur jetzt gerade Karriere und drückt dem einarmigen Banditen die Hand.

Lisa: Aber, Dad. Wenn ich nicht in einem Gummianzug mit den Umrissen von Florida erscheine, mache ich mich zum Gespött der ganzen Schule.

Homer: Ach! Irgendwas ist aber auch immer. Erst muss ich Deine schwangere Mutter ins Krankenhaus fahren, damit sie dich zur Welt bringt und jetzt das.

Homer versucht ein Kostüm von Hand zu nähen.

Homer: Au! Au! Au! Au! Au!

Schließlich mit der Nähmaschine.

Homer: Au Au Au Au Au! Au!

Später schweißt Homer etwas am Auto.

Lisa: Dad!

Homer: He! He! Ach ja. Dein Kostüm.

Lisa probiert das Kostüm an.

Homer: Hallo, Florida!

Lisa: Ach! Ich bin kein Staat. - Ich bin ein Monster! Buhuhuuu!

Homer: Nein, Lisa. Das einzige Monster, das es hier gibt, ist das Spielmonster, von dem Deine Mutter besessen ist. Ich nenne es Spielor! Und es wird Zeit, Deine Mutter aus seinen Neonklauen zu befreien. Waaah!

Homer rennt zum Kasino.



Im Kasino.

Homer: Marge! Wo bist du?" Dieses verdammte Kasino!

Homer schlägt ein Bild von Robert Goulet um.

Homer: Du Idiot!

Homer dreht an einem Glücksrad.

Spielleiter: Zwei Sterne! Das heißt, alle gewinnen!

Alle Spieler: Jaaa!

Homer reist Skinner die Würfel beim Würfelspiel aus der Hand und würfelt wütend.

Spielleiter: Sieben! Die Glückssieben!

Spieler: Jaaa!

Homer reist einem telefonierenden Mann den Hörer aus der Hand.

Homer, am Telefon: Ich kann jetzt nicht reden.

Homer: Marge! Marge! Marge!



Im Büro des Kasinos.

Burns verfolgt Homers Treiben am Bildschirm.

Burns: Smithers, ich will nicht, dass dieser unberechenbare Irre in meinem Kasino arbeitet.

Smithers: Gut. Dann versetzen wir ihn wieder ins Kernkraftwerk.

Burns: Ach mein geliebtes Kraftwerk. Es fehlt mir so. Mir reichts! Ich will mich rasieren! Und baden! Und nehmen Sie mir sofort diese Schminktuchschachteln von den Füßen!

Smithers: Äh. Jawohl, Sir. Und, und die Uringläser?

Burns: Naja. Die heben wir lieber auf. Auf zum Kernkraftwerk! Wir nehmen den Fichtenelch. Steigen Sie ein!

Smithers: Aber, Sir...

Mr. Burns hält Smithers eine Pistole vor.

Burns: Ich hab gesagt: Steigen Sie ein!



Im Kasino.

Homer findet Marge und nimmt sie vom Stuhl.

Homer: A giggi jaju aji jajiji!

Marge: Homer, was hast Du? Sprich langsam!

Homer: Mmmh jiiijii aaa mmm iiineee uuuh iiiii!

Marge: Nein! Erst denken! Dann sprechen!

Homer: Du hast Deinem Kind gegenüber ein Versprechen gebrochen!

Marge: Was?!

Homer: Du hast Deiner Tochter Lisa versprochen, ihr bei ihrem Kostüm zu helfen. Du hast sie zum weinen gebracht. Und dann hab ich auch geweint. Nur die kleine Maggie hat gelacht. Sie ist ein unerschrockener Draufgänger!

Marge: Huch! Ooh! Lisas Kostüm. Oh! Das hab' ich ganz vergessen. Es tut mir so leid, Homer.

Homer: Marge, du musst endlich einsehen, dass du vom Spielteufel besessen bist.

Marge: Ich gebs zu. Du hast recht, Homer. Vielleicht sollte ich einen Spezialisten aufsuchen.

Homer: Nein! Das ist viel zu kostspielig. Du spielst einfach nicht mehr!



In Barts Kasino.

Robert Goulet, singt: Weihnacht singt, Batman stinkt, Robin legt ein Ei. Batmobil taugt nicht viel und der Joker der entkommt, hey!

Die Kinder klatschen.

Robert schwingt sein Mikrofon im Kreis und trifft Milhouse.

Milhouse: Au!

Robert Goulet: Entschuldigung, Kleiner!



Auf der Bühne der Grundschule.

Skinner: Und einen Sonderpreis verleihen wir den beiden Schülern, deren Eltern ihnen offenbar nicht geholfen haben. Lisa Simpson und Ralph Wiggum!

Ralph: Ich bin Idaho!

Skinner: Ja. Das glaub ich dir.



Im Kasino.

Homer: Ja, Marge. Zum ersten Mal in unserer Ehe kann ich endlich berechtigterweise über dich die Nase rümpfen. Du bist vom Spielteufel besessen!

Sie verlassen gemeinsam das Kasino.

Marge: Das stimmt, Homer. Kannst du mir verzeihen?

Homer: Aber ja. Weißt du noch, wie man mich im Kaufhaus beim Uhrenklauen erwischt hat?

Marge: Hmhm!

Homer: Ja! Aber das ist gar nichts. Im Vergleich zu Deiner Spielbesessenheit. Dann hab ich diesen entlaufenen Irren ins Haus gelassen, weil er sich als Weihnachtsmann verkleidet hat. Aber du bist vom Spielteufel besessen!

Marge: Bitte, Homer. Wenn man jemandem verzeiht, darf man ihm nicht dauernd Vorwürfe machen.

Homer: Das mach' ich doch gar nicht.

Marge küsst Homer.

Homer: Und weist du noch, wie...

Marge: Homer!

Homer: Ja. Das hab' ich schon wieder vergessen.

Ende.


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